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Ratgeber Social Media · 3 Min. Lesezeit

Social Media für KMU: Was lohnt sich?

Instagram, Facebook, TikTok oder LinkedIn? Wie oft posten, was posten, wie viel Werbebudget? Ein praktischer Leitfaden für Schweizer KMU – ohne Buzzwords.

Von Gründer von Digital Dynastie · SEO-, GEO- & Webdesign-Spezialist aus dem ThurgauVeröffentlicht: · Aktualisiert:
Kurzantwort

Für die meisten Schweizer KMU lohnen sich ein bis zwei Plattformen, die konsequent bespielt werden: Instagram für Gastronomie, Beauty, Handel und Handwerk mit sichtbaren Ergebnissen, Facebook für lokale und ältere Zielgruppen, TikTok für günstige Reichweite und Recruiting, LinkedIn für B2B.

Wichtiger als die Plattform ist die Regelmässigkeit: zwei bis drei gute Beiträge pro Woche plus Stories – und gezielte Werbung im eigenen Einzugsgebiet.

Welche Plattform lohnt sich?

Die häufigste Falle: überall ein bisschen präsent sein und nirgends richtig. Wählen Sie lieber eine oder zwei Plattformen, auf denen Ihre Kundschaft wirklich unterwegs ist, und bespielen Sie diese konsequent.

Grobe Orientierung. Die richtige Wahl hängt von Ihrer Zielgruppe ab.
PlattformZielgruppePasst zuAufwand
Instagrambreit, v. a. 18–45Gastro, Beauty, Handel, Handwerkmittel – Bilder, Reels, Stories
Facebookeher ab 35, lokale GruppenHandwerk, Gastro, Events, Vereinegering bis mittel
TikTokjung, zunehmend alleGastro, Beauty, Recruitingmittel – Kurzvideos
LinkedInFach- und FührungskräfteB2B, Industrie, Beratung, Recruitinggering bis mittel
Google-ProfilMenschen, die gerade suchenalle lokalen Betriebegering

Wie oft sollte man posten?

Für die meisten KMU sind zwei bis drei Beiträge pro Woche plus gelegentliche Stories ein gutes Mass. Wichtiger als die Menge ist die Beständigkeit: Ein Betrieb, der ein Jahr lang jede Woche zweimal postet, baut mehr auf als einer, der einen Monat täglich postet und dann verstummt.

Was sollte man posten?

  • Einblicke: Werkstatt, Küche, Salon, Lager – Menschen wollen sehen, wie Sie arbeiten.
  • Ergebnisse: Vorher-Nachher, fertige Projekte, neue Produkte.
  • Team: Gesichter schaffen Vertrauen und helfen bei der Suche nach Mitarbeitenden.
  • Kundenstimmen: kurze Zitate oder Videos zufriedener Kundinnen und Kunden.
  • Tipps: Fachwissen in 30 Sekunden – etwa «3 Fehler beim Fensterputzen».
  • Aktionen und Saison: Angebote, Feiertage, lokale Events.

Organisch oder mit Werbung?

Organische Reichweite – also ohne bezahlte Werbung – ist auf den meisten Plattformen begrenzt. Für lokale Betriebe lohnt es sich fast immer, ein kleines Werbebudget einzusetzen und es auf das eigene Einzugsgebiet einzugrenzen. Als Einstieg sind oft CHF 10 bis 20 pro Tag über zwei bis vier Wochen sinnvoll, um zu testen, welche Inhalte Anfragen bringen.

Was man messen sollte

Likes und Follower sind nett, bezahlen aber keine Rechnungen. Messen Sie lieber: Anfragen (Nachrichten, Anrufe, Formulare), Kosten pro Anfrage bei Werbung und langfristig, ob Kunden sagen, dass sie Sie über Social Media gefunden haben.

Die häufigsten Fehler

  • Unregelmässig posten und nach wenigen Wochen aufgeben
  • Nur Werbung, keine echten Einblicke
  • Stockfotos statt eigener Bilder
  • Nachrichten und Kommentare tagelang unbeantwortet lassen
  • Werbung ohne Ortseingrenzung – Budget verpufft ausserhalb des Einzugsgebiets

Selbst machen oder Agentur?

Gute Social-Media-Arbeit braucht Zeit: Planung, Fotos und Videos, Texte, Schnitt, Veröffentlichung, Antworten, Auswertung – realistisch vier bis acht Stunden pro Woche. Wenn Sie diese Zeit haben und Freude daran, machen Sie es selbst. Wenn nicht, lohnt sich eine Agentur, die das komplett übernimmt. Bei uns startet die Social-Media-Betreuung ab CHF 199 pro Monat, monatlich kündbar – im Thurgau, in St. Gallen und der ganzen Schweiz.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Es gibt keine beste Plattform für alle. Instagram passt zu Gastronomie, Beauty und Handel, Facebook zu lokalen und älteren Zielgruppen, TikTok zu Recruiting und jungen Zielgruppen, LinkedIn zu B2B. Wählen Sie ein bis zwei Plattformen und bespielen Sie sie konsequent.

Für lokale Kampagnen reichen zum Start oft CHF 10 bis 20 pro Tag. Wichtig ist, die Werbung auf Ihr Einzugsgebiet einzugrenzen und nach zwei bis vier Wochen auszuwerten, welche Inhalte Anfragen bringen.

Werbeanzeigen bringen oft in den ersten Tagen Reaktionen. Organischer Aufbau braucht realistisch drei bis sechs Monate regelmässiger Arbeit.

Die Preise reichen von wenigen hundert bis mehrere tausend Franken pro Monat. Bei Digital Dynastie startet die Betreuung bei CHF 199 pro Monat, ohne Mindestlaufzeit und ohne Marge auf das Werbebudget.

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